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Das Gegenteil ist auch nicht wahr!
"Ich brauche mittlerweile die ganze Nacht für etwas, was ich früher nächtelang getan habe.
- Kasten Bier, Krimi,...
Qualitätssicherung in der Hausarztpraxis
Über ärztliche Qualität lässt sich trefflich streiten,...
Sonne und Hautkrebs ...
Nicht nur Sommerzeit ist Sonnenzeit. Die Technik macht es möglich. Was aber gut für das Gemüt ist, kann auch großen Schaden anrichten.
Der Zusammenhang von Sonne und Hautkrebs ist unbestritten.
Rücken & Sport
Sport gegen Rückenschmerzen?
Ja und Nein!
Nicht jede Sportart hilft Ihrem geplagten Rücken. Viele Sportarten brauchen sogar eine trainierte Rückenmuskulatur, andere können den Schmerz verschlimmern!
Kurt Tucholsky:
Rezepte gegen Grippe
Buschmann im Landesmuseum
Im Landesmuseum auf der Festung Ehrenbreitstein findet man die alte Einrichtung der Brennerei Buschmann als Dauerausstellung im ersten Stock.
Die Geräte standen früher in einem Schuppen auf dem Hof, das Kontor dort, wo sich jetzt unser Herz-Kreislauf-Labor befindet.
Interne Seiten?
Die Idee ...
Eigentlich denken wir sehr oft über die Qualität unserer Arbeit nach, und nicht nur über die medizinisch-fachliche.
Dabei ist uns aufgefallen, dass bestimmte Abläufe mit elektronischer Hilfe deutlich einfacher, nachvollziehbarer, zeitunabhängig und dazu noch mitarbeiterfreundlich organisiert werden können.
Ich denke dabei an einige sich täglich dutzendfach wiederholende Kontakte, die zum Beispiel ein Telefonat erfordern, damit nur zu den Sprechstundenzeiten möglich sind und durch den Gesprächscharakter zu inhaltlichen und zwischenmenschlichen Misverständnissen führen können.
Stellen Sie sich vor, Sie gehören einer "geschlossenen Benutzergruppe" an, haben sich mit Ihrer Email-Adresse, Ihrer Patientennummer und/oder einem von Ihnen gewählten Passwort auf unseren "Internen Seiten" eingeloggt und können dann ohne Rücksicht auf Wochentag oder Uhrzeit, ohne Besetztzeichen oder elektronische Bitten um Geduld, ohne Verständigungsprobleme, ohne Nachfragen, ohne Furcht man könne etwas vergessen eines der folgenden Anliegen abarbeiten:
- einen Termin vereinbaren,
- ein Wiederholungsrezept bestellen,
- eine Wiederholungsüberweisung für eine quartalsübergreifende Facharztbehandlung bestellen,
- einen Rückruf während der Telefonsprechstunde vereinbaren,
- einen nicht dringlichen Hausbesuch bestellen,
- Dokumente (EKGs, Befundberichte, Laborwerte,...) anfordern,
- ...
Aber auch in die andere Richtung ergeben sich bislang ungeahnte Möglichkeiten:
- Den Newsletter, der Sie über Aktualitäten informiert - Urlaubszeiten, Vertretungen, den wieder verfügbaren Impfstoff, Medikamentenwarnungen, Veränderungen in und um die Praxis.
- Ein "Recall-System", das Sie zum rechten Zeitpunkt an bestimmte notwendige Kontakte erinnert: Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Therapiekontrollen, Nachsorgeuntersuchungen.
- Laborwerte und ihre Bedeutung, Medikamentenfahrpläne, Merkblätter per Email
- Informationen über unvorhergesehen notwendige Terminänderungen
Sicher noch ein Hirngespinst, aber ganz und gar nicht abwegig!
Wie kann man diese Idee umsetzen?
Zunächst muss die Akzeptanz und aktive Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Patienten soweit geschaffen werden, dass auch deren Ideen und Bedenken in die Planung einfließen.
Dann sollte ein Jurist befragt werden nach Erlaubtem, Unerlaubtem und rechtlichen Konsequenzen.
Der nächste Schritt wird dann ein "elektronisches Pflichtenheft" sein, mit dem ein erfahrener Programmierer die nötigen, sicher bereits existierenden Skripte miteinander verknüpft und dann noch eine benutzerfreundliche hackersichere Bedienung gestaltet.
Dann folgen die Antworten auf Fragen wie
- "Wen lassen wir überhaupt in diese Gruppe?"
- "Wie organisieren wir das mit "Dritten", wie den Mitarbeitern von Altenheimen oder Angehörigen, die für die von ihnen betreuten Personen Leistungen anfordern?"
- "Was passiert, wenn ein gebuchter Termin nicht wahrgenommen wird?"
- "Wie gehen wir mit den abrechenbaren Leistungen um?"
- "Kann dann nicht auch die Praxisgebühr elektronisch überwiesen und die Quittung per Email verschickt werden?"
- ...
Sicher gibt es noch mehr Fragen zu Beginn und besonders während der Entwicklung eines solchen Systems. Bitte schicken Sie uns Ihre Fragen, Ideen, Vorschläge. Es wird dann wahrscheinlich sinnvoll sein Sie mit einem "Weblog" auf dieser Seite auf dem Laufenden zu halten.
Packen wir es an! Elektronische Rezeptbestellungen gibt es schon bei einigen Kollegen und der Rest ist auch zu schaffen!
Ich freue mich auf diese gemeinsame Aktion!
Schreiben Sie mir doch einfach eine eMail mit einer Meinung, einer Idee, einem Hilfsangebot!
Ihr Dr. Karl Heinz Kienle