Dr. med. Karl Heinz Kienle · Hausarzt Internist Sportmedizin Notfallmedizin · Koblenz-Ehrenbreitstein

"Unsere" Sportmedizin - kein ethischer Spagat!

Nürnberg MarathonPraktische Sportmedizin ist von Anbeginn einer der Arbeitsschwerpunkte in unserer Praxis. Sie findet ihren Ursprung in der eigenen ganz persönlichen Sportgeschichte. Deshalb haben wir auch immer auf eine gesunde Mischung von Rehabilitations-, Breiten- und Leistungssport geachtet. Die erste Koronarsportgruppe unseres Landes, die Gründung einer Behindertensportgruppe, weltweit der erste Start mit einem blinden Partner bei einem Triathlon, fünfzehn Jahre Betreuung einer Nationalmannschaft, sieben Jahre Bundessportwart eines Spitzensportverbandes, die eigene Aktivenzeit und eine langjährige Lehrtätigkeit prägen unsere Arbeit:

Weniger die komplexen akuten Sportverletzungen, sondern viel mehr die chronischen Überlastungsschäden stehen bei uns im Mittelpunkt. Besondere Kompetenz zeigen wir, wenn es um die Anpassung von Trainungsumfang, Trainingsintensität, Sportgerät oder Bekleidung an die individuellen körperlichen Gegebenheiten und das Lebensalter geht.

Eine besondere Rolle spielt natürlich auch die Seele mit ihren Ambitionen, Narzismen und Ängsten vor dem Leistungsabfall infolge des natürlichen Alterns. All dies setzt eine gehörige Portion Erfahrung und Einfühlungsvermögen voraus, aber auch Kenntnisse der Biomechanik und Motologie in jedem Lebensalter und von verschiedensten Sportarten ...

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Tauchmedizin = Erlernte + erworbene Kompetenz

1986Nach dem ersten Taucherlebnis 1978 kam es wie es kommen musste: Der "DOC" mit sport- und notfallmedizinischem Interesse musste sich auch mit Überdruck- und Tauchmedizin beschäftigen. Dabei blieb es nicht, denn es gab ja noch keinen typischen Taucher-Notfallkoffer, bis wir ihn mit der Firma Söhngen konstruierten, keinen symptomorientierten Erste-Hilfe-Kurs (nur systematische), bis wir einen solchen auf dem Wasserrettungs-Kongress initiierten. Auch um den Leistungssport Tauchen hatte sich noch nie Jemand so richtig gekümmert. 15 Jahre Betreuung der Nationalmannschaften und 5 Jahre Leiter der für die Sportmedizin zuständigen Subcommission des Weltverbandes wurden daraus.

Die Publikationen zu den verschiedenen Themen der Tauchmedizin kann ich schon gar nicht mehr zählen.
Besonders stolz bin ich auf das Kapitel "Tauchen" im "Handbuch der Sporttraumatologie" und die Mitarbeit am "Ehm: Tauchen noch sicherer".

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