Qualitätssicherung in der Hausarztpraxis
Über ärztliche Qualität lässt sich trefflich streiten, allzu oft reduziert sich die Frage nach einem "guten Arzt" auf Sympathie und Willfahrigkeit.
Fortbildung in 2009:
· Urologie und Strahlentherapie beim Prostatacarcinom
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Gewalt macht Frauen krank
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Interdisziplinäre Fallkonferenz Mammografie
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Pädiatrische Leitlinien - Update 2009
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Die Bedeutung von Folsäure für Frauen mit Kinderwunsch
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Psycho-Onkologie I / Basiskurs Palliativmedizin I
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Einführungsseminar für Moderatoren ärztlicher und psychotherapeutischer Qualitätszirkel
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Psycho-Onkologie II / Basiskurs Palliativmedizin II
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Gastroösophageale Refluxkrankheit - wie zu diagnostizieren, wann zu therapieren?
Sonne und Hautkrebs ...
Nicht nur Sommerzeit ist Sonnenzeit. Was aber gut für das Gemüt ist, kann auch großen Schaden anrichten. Der Zusammenhang von Sonne und Hautkrebs ist unbestritten. Wer mit Muttermalen "gesegnet" ist, einen an Hautkrebs erkrankten Blutsverwandten hat, auf seine helle Haut, die blonden Haare und die blauen Augen stolz ist, gerne auf die Sonnenbank geht oder sich häufig im Freien aufhält sollte von dem Angebot der Hautkrebsvorsorge Gebrauch machen.
Unsere therapeutischen Möglichkeiten
Neben den umfangreichen diagnostischen Möglichkeiten erscheint das therapeutische Spektrum auf den ersten Blick eher klein dimensioniert. Doch der erste Eindruck täuscht. Zum Einen lassen sich Qualität und Quantität der sprechenden Medizin nur schwer und umfassend beschreiben, zum Anderen muss sich ein Arzt immer als Mitglied eines therapeutischen Teams mit externen Partnern verstehen.
Diese Partner sind nicht nur andere Ärzte mit besonderen therapeutischen Kenntnissen, wie zum Beispiel Chirurgen, Rehabilitationsmediziner, Onkologen oder Chirotherapeuten, sondern auch nichtärztliche Spezialisten, wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten, Wundtherapeuten.
Gerade der Einsatz der zuletzt genannten bereitet immer wieder Probleme mit den Kostenträgern. Trotz sparsamem, an den medizinischen Leitlinien orientiertem und gezieltem Einsatz führt die besondere Zusammensetzung unseres Patientenguts mit vielen vor Allem neurologisch, rheumatologisch und orthopädisch chronisch Kranken zu einer dauernden Überschreitung des "Fachgruppendurchschnitts" von Verordnungen über Physio-, Ergo- und Sprachtherapie. Noch dazu sind überdurchschnittlich viele dieser Patienten nicht mehr in der Lage eine Praxis aufzusuchen und die Zahl der Hausbesuche erhöht noch einmal den "Schnitt".
Bereits mehr als ein Dutzend mal wurde unsere Verordnungsweise von verschiedenen Prüfärzten im Auftrag der Krankenkassen geprüft. Es gab nie eine Regressforderung, allenfalls Beratungen, wie man dem Durchschnitt näher kommen könne. Alle Kostenträger hatten diese Praxisbesonderheit akzeptiert, bis auf die AOK Rheinland-Pfalz, die Einspruch gegen eine Entscheidung des Prüfungsausschusses eingelegt hatte. Mittlerweile hat der Widerspruchsausschuss uns in allen strittigen Punkten Recht gegeben und alle 11 Widersprüe der AOK zurückgewiesen. Es hätte ansonsten einen Regress von über 90.000€ werden können!
Hier unser praxisinternes Therapieprogramm:
Sprechende Medizin
Information, Diskussion, Krisenintervention, "Kleine Psychosomatik", Zuhören können
Langzeitbetreuung bei chronischen Erkrankungen
Therapieplanung und -kontrolle mit exaktem an Neben- und Wechselwirkungen orientiertem "Medikamentenfahrplan". So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Präventive Medizin
Es gar nicht erst so weit kommen lassen: Impfungen, Anleitungen, Lebensberatung
Injektionen & Infusionen
Wir können es, wissen aber auch, wann es entbehrlich ist! Und das ist es zumeist in der modernen Medizin!
Physikalische Therapie
Interferenzstrom, Ultraschall und Ultraphonophorese, Iontophorese, Kälte- und Wärmeanwendung
Notfallmedizin
Wenn es denn passiert ist: Bei gleichzeitiger Alarmierung sind wir auf der rechten Rheinseite unserer Stadt zumeist noch vor dem Rettungsdienst am Notfallort. Das letzte Notfalltraining auch der begleitenden Helferin ist immer weniger als 2 Jahre her!