Hausärztlicher Vertretungsdienst

Sollte unsere Praxis nicht besetzt sein, dann wenden Sie sich bitte in dringenden nicht aufschiebbaren Fällen am heutigen Sonntag bis Montag früh um 8 Uhr an die Bereitschaftsdienstpraxis im Klinikum Kemperhof, Koblenzer Straße 115.
Hausbesuche bestellen Sie bitte über die Telefonnummer 01805112099.

Koblenzer Notrufnummern

Rettungsdienst & Notarzt
112

Hausärztlicher Bereitschaftsdienst
01805112099

Augenärztlicher Bereitschaftsdienst
01805112060

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst
01805040308

Herzlich Willkommen!

Dr. Karl Heinz Kienle

Schön, dass sie uns gefunden haben und ihre Mittagspause auf unserer Homepage verbringen wollen!
Sollten sie etwas Abwechslung und Entspannung jetzt nötig haben, dann schauen sie doch einfach mal auf unsere Spieleseite!
Heute ist ja Sonntag und man findet etwas Zeit am Computer, schaut sich im Web um und kann ohne Druck sich auch mal Einzelheiten von Homepages ansehen.
Viel Spaß beim Surfen. Die Orientierung wird Ihnen sicher nicht schwer fallen. Die von vielen Besuchern so geliebte Spieleseite finden Sie unter "Hirnleistungstraining" unter dem Praxislink.
"Nichtambtliche" private Seiten nenne ich die Seiten über Aktivitäten mit einem engen Bezug zur beruflichen Tätigkeit (und wenn auch nur als Fluchtpunkt...), zu deren Besuch ich Sie ganz herzlich einlade.
Ihr Dr. Karl Heinz Kienle

Der Gedanke vorweg ...

Noch einmal: Ärztliche Qualität ...

Vor 3 Jahren hatte ich intensiver über die Qualität eines Hausarztes nachgedacht und dieses auch hier angesprochen [» zum Archiveintrag]. Das Deutsche Ärzteblatt hat im Dezember dazu einen spannenden Artikel veröffentlicht, der mich in meinen Gedanken zum Thema bestätigt. So richtig bewusst war mir bislang noch nicht, dass wir nicht nur zwischen zwei Patienten, sondern auch situationsabhängig immer wieder die Kommunikations- und Beziehungsebenen wechseln: [Zitat]

  • Paternalistisches Verhältnis: Väterlich-fürsorglich; der Arzt ist der überlegene Experte. Er entscheidet für den Patienten zu dessen (vermeintlichem) Besten.
  • Partnerschaftsmodell: Der Arzt begleitet und berät den Patienten und hilft ihm, zu einer eigenen Bewertung zu kommen. Bei anhaltendem Dissens respektiert er die Patientenentscheidung.
  • Konsumentenmodell: sachlich; der Arzt ist in erster Linie der technische Experte. Entscheidungen liegen allein beim Patienten.

„Jedes dieser Modelle hat in bestimmten Situationen seine Berechtigung“, sagt Prof. Dr. med. Bettina Schöne-Seifert, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Universität Münster. Zum Beispiel könne in Notfallsituationen das paternalistische Verhältnis durchaus erforderlich sein. In anderen Fällen habe auch das Konsumentenmodell seine Berechtigung, etwa wenn nur eine kleine Warze am Nasenflügel entfernt werden soll.[Zitat Ende]

Fast aphoristisch auch die folgenden Thesen:

Thesen zum guten Arzt

  • Es ist relativ leicht, Arzt zu werden, aber schwer, ein guter Arzt zu sein.
  • Es ist nicht leicht zu bestimmen, was einen guten Arzt ausmacht – es ist nicht nur das Wissen und Können, sondern die Haltung.
  • Die Haltung eines guten Arztes lässt sich am besten mit der Orientierung am Wohl des Patienten charakterisieren (salus aegroti suprema lex).
  • Die Kunst, ein guter Arzt zu werden, besteht in dem permanenten Bemühen, dieses Ideal zu verwirklichen.
  • Jeder, der ein guter Arzt sein will, muss seinen eigenen Stil finden. Gute Ärzte sind Unikate.

Deutsches Ärzteblatt nach von Troschke: „Die Kunst, ein guter Arzt zu werden“

» Deutsches Ärzteblatt: "Zwischen Samaritertum und Ökonomie: Was ist ein „guter Arzt“?"