Karlheinz Kienle · Nicht bei der Arbeit · Koblenz-Arzheim · Die soziale Welt

Engagement und die Fähigkeit sich helfen zu lassen sichern ein soziales Netz!

Drei Dinge sollten meine Kinder lernen: Eine Sportart, ein Instrument, soziales Engagement. Was sie später einmal daraus machen werden, das müssen sie selbst herausfinden.

Bewegungslehre, Spielübersicht, Notensatz, Harmonien kann man lernen, aber wie ist das mit dem sozialen Engagement? Bleibt uns da nicht nur das aktive Vorleben und Miterleben bis die Kinder einmal das nötige Handwerkszeug erlernen können?!

Soziales Engagement beginnt in der bewusst gelebten Zweierbeziehung und in der Familie! Die Begriffe Zweierbeziehung und Familie müssen dabei nicht "Vater & Mutter" bedeuten, ich verstehe darunter durchaus auch Eltern-Kind-Beziehung oder gleichgeschlechtliche Paare. Aber: Keine Familie lebt isoliert. Jeder integriert sich in sein soziales Umfeld mit seinen Fähigkeiten und Kapazitäten, aber auch mit seinen vermeindlichen "Schwächen". Abhängig von diesen Fähigkeiten leiten sich gesellschaftliche Aufgaben ab, die von den Einen überhöhend "Ehrenamt", von den Anderen despektierlich "Vereinsmeierei" genannt wird! Sicher ist, daß unser Gesellschaftssystem mit all seinen Vorteilen und Angeboten ohne diese sozialen Gruppierungen und damit ohne deren Funktionsträger nicht existieren kann!

Meine "Sozialanamnese":

1964 - 1970 Katholische Jungmännergemeinschaft (Dekanatsleiter und Diözesanvorstand)
1965 - 1972 Jungdemokraten (Kreisvorsitzender und stellvertretender Bezirksvorsitzender) und F.D.P.
1973 - 1980 Pro Familia
1982 - 1997 Nationalmannschaftsarzt und
1989 - 1997 Fachbereichsleiter Leistungsport im Vorstand des VDST
1967 - heute Deutsches Rotes Kreuz (Untertaunus - Kiel - Würzburg - Koblenz), davon
10 Jahre als Kreisbereitschaftsarzt
2 Jahre als Kreisverbandsarzt
5 Jahre als Vorsitzender des Kreisverbandes
5 Jahre als stellvertretender Bezirksvorsitzender
1995 - ? Leitender Notarzt des Kreises Mayen-Koblenz
2001 - 2003 Internatselternsprecher am Paul-Schneider-Gymnasium Meisenheim
1997 - ? Vorsitzender des Schullandheimvereins des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz
2003 - ? Vorsitzender "Ärztenotdienst Koblenz e.V."
und unzählige andere Aktionen und Engagements, die hier nicht genannt werden können.

Berufliches Ehrenamt - Sicherstellung unverzichtbarer sozialer Funktionen

Der leitende Notarzt übernimmt die Leitung, Koordination und Überwachung aller medizinischen Massnahmen am Schadensort. Dies beinhaltet vor Allem die Feststellung und Beurteilung der Lage aus medizinischer Sicht. Er ist Ehrenbeamter mit weitreichenden Aufgaben und Rechten.

>>> mehr Information über den "Leitenden Notarzt"

"Organisation der Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung an Wochenenden" lautete unsere Aufgabe im Jahre 2003. Aus dem ursprünglichen Verein zur Selbsthilfe "Ärztenotdienst Koblenz e.V." ist zwischenzeitlich ein gemeinnütziger Non-Profit-Dienstleister geworden, der mit einigen Dutzend Ärzten 75% der Wochenzeit für über 240000 Einwohner hausärztlich versorgt. Nach dem von uns erarbeiteten Modell und unserem Handbuch arbeiten mittlerweile zwölf andere Bereitschaftsdienstzentralen.

>>> zur Webseite des Ärztenotdienstes

Von den Einen misstrauisch beäugt, von den Anderen nicht mehr gegrüßt: Das Schicksal der Sachverständigen der gemeinsamen Prüfungseinrichtung von KV und Krankenkassen! Dabei ist diese ehrenamtliche Tätigkeit wichtig für alle Beteiligten! Sie sichert die Individualität der Einzelpraxis genauso wie den Anspruch der Kostenträger auf eine Basisqualität der kassenärztlichen Versorgung.

>>> zur Webseite der KV Rheinland-Pfalz

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